Mittwoch, 2. Mai 2012

Kirindy Reserve


Nachtwanderungen sind in den staatlichen Nationalparks Madagaskars nicht gestattet. Nicht so aber im Berenty Reservat, einem Privatschutzgebiet 60 km nördlich von Morondava, an Madagaskar’s Westküste.  Kirindy ist nebst Ampijoroa, südlich von Majunga, einer der letzten erhaltenen Laubwälder Madagaskars, die einst einen großen Teil der Inselfläche bedeckten. Allmählich fielen ganze Baumhaine der Brandrodung zum Opfer, bis ein ganzes, unwiederbringliches Ökosystem, beinah an die Grenze der Ausrottung gebracht wurde. Heute soll der gerettete Wald von Kirindy in ein 30.000 ha großes Schutzgebiet in der Menabe Region eingegliedert werden, was einen riesigen Schritt in Sachen Naturschutz bedeutet.

Im Rahmen von geführten Wanderungen kann man nachtaktive Lemuren und winzig kleine Mausmakis im Schein der Taschenlampen aus der Dunkelheit entlocken. Außerdem ist Kirindy die Heimat der „giant jumping rat“, einem rattenähnlichen Nager, der die ungefähre Größe eines Kaninchens hat.

Man kann übernacht in den einfachen Bungalows des Reservats übernachten. Zelten ist seit Angriffen von Fossas nicht mehr möglich.

Donnerstag, 8. März 2012

Zyklon Irina auf Madagaskar












Über das letzte Wochenende ist der Zyklon Irina über Madagaskar hinweg gefegt. 65 Menschen sind ums Leben gekommen, mehr als 74000 Haushalte wurden zerstört.

Die Zyklonzeit auf Madagaskar dauert von November bis Februar/März und fordert jedes Jahr zahlreiche Opfer. Februar letztes Jahres drang Zyklon Bingiza vom Osten und forderte auf seinen Weg in den Norden 34 Todesopfer (11 gelten noch heute als vermisst) und ließ 216.000 Menschen ohne Obhut. 2010 Zyklon Hubert brachte 83 Menschen den Tod, weitere 34 Menschen sind noch heute vermisst. Hiermit möchte ich keineswegs die dramatischen Folgen von solchen Naturkatastrophen herunter spielen, aber die Lehre aus den vergangenen Jahren war, Zyklone gehören mal zum Alltag der Madagassen, die sich immer damit abfinden, die vorhandene Infrastruktur immer wieder herzurichten. Es gibt auf Madagaskar einfach kein Jahr ohne Zyklone, kein Jahr ohne Todesopfer und kein Jahr ohne zerstörte Dörfer und Straßen.

Die meist betroffene Region diese Jahr ist die Gegend von Andasibe im Osten des Landes. Wir haben mit unserem örtlichen Partner in Tana telefoniert. Der Nationalpark von Andasibe ist momentan geschlossen, da die Straßen wieder von Bäumen usw. frei geräumt werden müssen. Am 15.3. wird der Park wieder geöffnet werden. Sonst wurden keine Hotels oder wichtige Infrastrukturen vom Zyklon zerstört. Noch vor Beginn der Touristensaison ab Juni wird alles zur Normalität zurück finden. Der Süden und die Westküste des Landes wurden in diesem Jahr nicht vom Zyklon betroffen.

Reisen in der Vergangenheit konnten, trotz teilweise verheerenderen tropischer Stürme immer und ohne jegliche Einschränkung durchgeführt werden. Dieses Jahr wird keine Ausnahme bilden.

Montag, 5. März 2012

Keine weiteren Blogeinträge in April

Bis Ende April ist das geschäftsleitende Paar
von Planeta Verde auf Erkundungsreise.

Die Blogeinträge für diesen Zeitraum werden
möglicherweise komplett ausfallen, es sei denn,
eine sehr wichtige Meldung liegt vor.

Wir melden uns in Mai mit weiteren Nachrichten und
Neuigkeiten aus der Planeta Verde-Küche wieder!

Uganda Cuckooland Lodge









Die Cuckooland Lodge wurde dieses Jahr neu eröffnet. Es handelt sich dabei um ein wunderschönes Tented Camp nah des Ruhija-Sektors inmitten der traumhaften Primärregenwald-Landschaft des Kernorts des Bwindi Impenetrable Forests. Die Übernachtung erfolgt in einfach aber zweckmäßigen eingerichteten Luxus-Zelten. Wenn man es schafft, sich von der Vorstellung eines Relaxtags in der wunderschönen Umgebung der Cuckooland Lodge zu verabschieden, kann man verschiedene Wanderungen durch den Nationalpark in Begleitung von örtlichen Guides unternehmen. Aufgrund der abgeschiedenen Lage fernab der Straße ist eine etwas 20-minutige (teilweise steile) Wanderung vom Parkplatz zum Camp erforderlich ist. Die Übernachtung in dieser außergewöhnlichen Lodge wurde schon von Kunden als zweiter Höhepunkt ihrer Reise nach Uganda bezeichnet. Essen schmeckt und Preis stimmt. Hier kann man es gut aushalten!

Namibia Wüstenelefanten ausgebucht








Die Resonanz unserer Namibia-Reise „Farbenspiel der Lichter“, speziell für die Beobachtung der Wüstenelefanten, war dieses Jahr erstaunlich gut. Die diesjährige Reise ist schon ausgebucht. Je nach Anfragen überlegen wir, einen Zusatztermin noch für dieses Jahr anzubieten, für alle, die Lust haben sich anzuschließen.

Hierunten möchten wir ein paar Kommentare zu einigen der Untekünfte abliefern, die wir im Programm aufführen:

Die Bungalows der Grootberg Lodge verfügen über keine Stromanschlüsse, dies heißt aber nicht, dass die Lodge keinen Strom hat. Akkus kann man im Hauptgebäude aufladen. Die Lage der Lodge ist wirklich großartig, die Aussicht atemberaubend und -vor allem- die Population von wilden Nashörnern beträchtigt (diese sind letztenendes der Grund eines Aufenthalts in Grootberg!)

Die Fort Sesfontein Lodge steht jetzt unter einen neuen Leitung und hat den alten Glanz wieder zurück erlangt. Die letzten Feedbacks sind außerordentlich positiv: http://www.tripadvisor.de/ShowUserReviews-g608445-d1634260-r120411718-Fort_Sesfontein_Lodge-Kaokoland.html#CHECK_RATES_CONT. Wieder ist hier der leichte Zugang zum Hoanib-Tal und die dort lebende Wüstenelefantenpopulation der Grund eines Aufenthalts.

Die Bootsfahrt am Walvis-Bay haben wir ganz bewusst vom Programm rausgenommen. Aus Treue zu unserer umweltschonenden Philosphie möchten wir Abstand von Praktiken, wie das Füttern Pelikane oder Seehunden, welche im Rahmen dieser Ausflüge sich leider häufig ereignen, nehmen.

Wir melden uns in unserem Blog, wenn der eventuelle zweite Termin auf die Beine steht.

Neuer Termin für die Ladakh-Expedition 2013

Nach einer viermaligen erfolgreichen Durchführung unseren Schneeleopard-Trekkings in Ladakh steht der neue Termin für Februar 2013 schon fest.


Auch unserer diesjährigen Gruppe ist es gelungen, den scheuen Schneeleoparden zu Gesicht zu bekommen und zwar zwei mal.


Die ersten vier Buchungen für die neue Reise sind bereits verzeichnet worden. Mehr Infos unter: www.planeta-verde.de


Sehr wichtig: Eine diesjährige Reiseteilnehmerin konnte am Trekking aufgrund Anzeichen von Höhekrankheit nicht teilnehmen. Zwar sorgen die vier Tage in Leh für die notwendige Akklimatisierung an die ungewöhnte Höhenlage, trotzdem kann man eine sich anzeichende Höhenkrankheit natürlich nie ausschließen. Der Abschluss einer Reiseabbruchversicherung ist aus diesem Grunde absolut angeraten.

Neue Reise zum Masoala-Nationapark













Madagaskar ist leider ein Paradebeispiel für die Abholzung der Regenwälder. Im Nordosten der roten Insel überlebt jedoch ein Paradies, das der zerstörerischen Maschinerie der Holzkonzerne entgangen ist. Der Masoala-Nationalpark beherbergt als größter Park Madagaskars 50% der gesamten Artenvielfalt des Landes und hat sich somit als ein echtes biologisches Labor gewährt. 10 Lemurenarten sind hier gezählt worden, darunter auch die seltsamste von allen: Der Aye Aye, halb Affe, halb Fledermaus, ist ein Überbleibsel der prähistorischen Vorzeit und taucht nur vereinzelt auf.

Für 2013 planen wir eine außergewöhnliche Reise weitab der touristischen Trampelpfade durch den Norden der Insel, wo Sie eine Reihe von nicht weniger spannende Tierarten, die Sie begeistern werden.

Übernachtet wird in der Tampolo Lodge, direkt an der Antongil Bucht gelegen, welche auf einer verlassenen Zimtplantage errichtet wurde und nur 9 Bungalows anbietet, vier davon mit Privatbad. Álle Bungalows wurden aus natürlichen Materialen gebaut und harmonisch in die Natur eingebettet. Besitzer Giuseppe und Bruno tun ihr Bestes, damit sich Ihre Gäste wohlfühlen. Es gibt sicherlich in Masoala viel teurere Unterkünfte (wie zum Beispiel die Masoala Forest Lodge.) Für Preisbewusste bietet jedoch Tampolo eine sehr dezente Unterkunft inmitten einer traumhaften Natur. Die abgeschiedene Lage direkt am Strand ist einfach atemberaubend schön.

Wir informieren Sie in unserem Blog, sobald die neue Reise zusammen gestellt wird.