Mittwoch, 16. November 2011

Trapper's Hotel in Longyearbyen - Spitzbergen








Wollten Sie schon immer in einer Jägerhütte mitten in der arktischen Welt Svalbards wohnen?

Das Basecamp "Trapper’s Hotel" in Longyearbyen, der Hauptstadt von Spitzbergen, rühmt sich, eine außergewöhnliche Adresse für Abenteuersuchende zu sein. Die als Jägerhütte nachempfundenen Zimmer könnten unseren Vorstellungen vom wilden Svalbard nicht gerechter werden. Alle Zimmer bestehen komplett aus massivem Holz. Schön bearbeitete Schieferplatten und Felle runden die rustikale Dekoration ab. Im hoteleigenen Restaurant bleiben meine Augen an dem perlweißen Eisbärenfell an der gegenüberliegenden Wand hängen. Ich frage mich, ob es einem der dreihundert Bären gehörte, die getötet hat? Ob der der Geist des legendären Fallenstellers Hilmar Nøis gleich mit seinem frisch erbeuteten Fang hier hereinspaziert kommt und sich zu uns an den langen Holztisch setzt?

Das Hotel bietet zudem ein breites Spektrum an Aktivitäten in die nahe Umgebung an. Ganz abhängig von der Reisesaison können Sie zwischen Schneemobile-Safaris, Schlittenfahrten oder Bootsfahrten zu verlassenen russischen Siedlungen auswählen. Somit bietet das Trapper’s eine gute und preiswerte Möglichkeit an, den Aufenthalt auf Spitzbergen zu verlängern.

Mittwoch, 9. November 2011

Pantanal-Termin in August








Früher galt es als unbestrittene Wahrheit: Die bessere Jahreszeit für die Beobachtung der Jaguare ist September und Oktober. Doch seit letzter Zeit treten die Regenfälle, die das Pantanal ab Dezember überschwemmen, immer häufiger und früher vor, so dass die Jaguarsaison sich um einen Monat vorverlegt hat. Zwar kann man das Pantanal bei vereinzelten Regenfällen problemlos bereisen, das Ausharren auf einem Boot unter heftigem tropischem Regen ist aber keine angenehme Sache und kann die Beobachtung von wilden Jaguaren schwerer machen.

Aus Empfehlung von Reisenden und aus eigener Erfahrung haben wir beschlossen, den für 2012 geplanten Oktobertermin bereits auf den August vorzulegen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

Der Mabira-Wald steht in Gefahr








Der Mabira-Forest, ein seit 1932 unter Schutz stehendes Regenwald-Reservat westlich von Kampala, könnte in seiner Existenz gefährdet sein. Sugar Corporation of Uganda Limited bezweckt, einen Drittel des Gebiets abzuholen, um Zuckerrohrplantagen anzubauen, ein Vorhaben, das bereits 2007 heftige Proteste im Kreis der Umweltaktivisten auslöste. Nun hat sich Präsident Yoweri Museveni an die Seite der Investoren gestellt und will sich von Leuten herunter kriegen, „die nicht sehen, wo die Zukunft Afrikas liegt“. Offensichtlich weiß keiner besser als Herr Museveni, wo diese Zukunft liegt. Die vielen Parlamentarier, die 2007 den Abholungsplan abwiesen, da er gegen die Verfassung verstoße, denken wohl nicht an den Wohl der Ugander.

Mabira ist nur die letzte einer Reihe von bewaldeten Gebieten, die nach und nach dem Gier korrupten Politikern gefallen sind. Das Land am Äquator hat innerhalb der letzten 40 Jahre 13 % seiner Wälder verloren.

Die Umweltorganisation NAPE hat in Zusammenarbeit mit Rettet den Regenwald e.V. eine Aktionskampagne gestartet, in der dem Präsidenten Museveni aufgefordert wird, den Mabira Wald zu retten und alternative Anbauflächen für die Zuckerrohrplantagen zu suchen. Wir würden uns über jede Unterschrift freuen, die diese Protestaktion unterstützt.

https://www.regenwald.org/aktion/782/uganda-rettet-den-mabira-regenwald